Glossar
Gewindegängigkeit
Gewindegängigkeit bezeichnet die Eigenschaft eines Gewindes, auch nach dem Aufbringen einer Beschichtung noch einwandfrei zu funktionieren, also passgenau ein- und ausgedreht werden zu können. Da jede Beschichtung eine zusätzliche Schichtdicke auf das Bauteil aufbringt, muss diese bei Gewinden entweder toleriert oder gezielt berücksichtigt werden, damit Schrauben, Muttern oder Gewindebohrungen nicht verklemmen. Besonders relevant ist dies in der optischen Industrie sowie überall dort, wo enge Toleranzen gefordert sind. Geeignete Oberflächenverfahren mit guter Gewindegängigkeit sind je nach Grundwerkstoff etwa Eloxal (Aluminium), Chemisch Nickel (diverse Werkstoffe), Passivierungen (Aluminium, Edelstahl) oder Schwarzoxidieren (Edelstahl, Messing).
