Holder Oberflächentechnik

Oberflächenverfahren

Die Vielfalt der Oberflächen­verfahren

An einer Fahrzeugkarosserie wird deutlich, wie unterschiedlich die Anforderungen an metallische Oberflächen sind. Neben Korrosions- und Verschleißschutz zählen dazu elektrische Leitfähigkeit, definierte Reibwerte sowie die Vorbereitung auf Lackier- und Klebeprozesse.

Von Chemisch Nickel über Zink-Nickel bis zu passiviertem Aluminium: Welches Verfahren passt, hängt von Werkstoff, Geometrie und Beanspruchung ab. Als Entwicklungspartner stimmt Holder den Schichtaufbau auf die gewünschte Funktion ab.

Die Hotspots zeigen beispielhafte Oberflächenfunktionen.

Unlackierte Rohkarosserie: Heckansicht mit offenen Blechstrukturen
Korrosionsschutz

Geeignete Schichtsysteme schützen metallische Bauteile vor korrosiven Einflüssen. Werkstoff und Einsatzbedingungen bestimmen die Auswahl.

Lackier- und Klebehaftung

Eine abgestimmte Reinigung und Vorbehandlung schafft geeignete Oberflächen für nachfolgende Lackier- oder Klebeprozesse.

Unlackierte Rohkarosserie: offener Vorderwagen ohne Motorhaube
Verschleißschutz

An beanspruchten Kontaktflächen können geeignete Beschichtungen Härte und Reibverhalten gezielt beeinflussen und Verschleiß mindern.

Elektrische Funktion

Bei elektrischen Kontaktstellen zählt neben dem Schutz auch die Leitfähigkeit. Das Schichtsystem muss auf diese Funktion abgestimmt sein.

Im Überblick

Galvanische Oberflächen­verfahren

Galvanische Beschichtungen haben zum Ziel, gewünschte Oberflächeneigenschaften zu erzielen. Sie kommen als alleiniges Verfahren oder in Kombination mit anderen Oberflächenverfahren zum Einsatz.

Zink oder Zinklegierungen mit anschließend aufgebrachter Passivierung sind die am meisten angewandten Oberflächenverfahren in der Metallveredelung zum Erreichen eines zuverlässigen Korrosionsschutzes.

Im Überblick

Chemische Oberflächenverfahren

Das Ziel der Konversionsbeschichtung von Werkstoffen ist die Entfernung der natürlichen Oxidschicht und die Erzeugung einer gleichmäßigen Oberfläche, um eine definierte Ausgangslage für nachfolgende Prozesse herzustellen beziehungsweise die Korrosionsbeständigkeit zu erhöhen.

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Verfahren zur Aluminiumbehandlung

Aluminiumoberflächen, Fertigteile, Halbzeuge sowie Aluminiumgussteile und Schmiedeteile weisen aufgrund der vorgelagerten Bearbeitung zumeist Verschmutzungen in Form von Oxidschichten, Spänen, Polierpasten, Fetten, Trennölen oder Polierrückständen auf.

Beim Prozess Waschen-Beizen-Konservieren werden diese Oberflächen durch Aufbringen einer Konversionsschicht gezielt optimiert. Diese Passivierungsschicht eignet sich hervorragend als Haftgrund für anschließende Lackierungen, Verklebungen, Pulverbeschichtungen und KTL-Beschichtungen.

Das Eloxieren ist ein elektrochemischer Vorgang, der die Oberfläche des Aluminiums in Aluminiumoxid umwandelt. Die dabei entstehende Oxidschicht ist fest mit dem Aluminium verbunden.

Normen bei Holder Oberflächentechnik
  • BMW GS 90010 ZNNI SI
  • BMW GS 90010 ZNFE SI
  • BMW GS 90010 A5, ZNT
  • BMW QV 11111
  • BMW PV 97022
  • DBL 8466
  • DBL 8451
  • DBL 4952.11
  • DBL 4952.10
  • DBL 6516
  • DIN 50979 etc.
  • DIN EN ISO 4527
  • DIN 17611
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