Branchenlösung
Oberflächenlösungen für medizintechnische Bauteile
Bauteile für die Medizintechnik verlangen nach exakt definierten, reproduzierbaren Oberflächen – vom Instrument bis zum Gehäuseteil. Als Ihr Entwicklungspartner erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen die passende Oberflächenlösung für Werkstoff, Geometrie und die dokumentierten Anforderungen Ihres Bauteils.
Im Überblick
Passende Verfahren für die Medizintechnik
Chemisch Nickel liefert eine gleichmäßige, seidenmatte Schicht mit exakt definierter Stärke – unabhängig von der Bauteilgeometrie. Das macht das Verfahren zur ersten Wahl, wenn jede Charge dokumentiert werden muss.
Für Gehäuse- und Funktionsteile aus Aluminium bieten Eloxal/Harteloxal und Passivieren zusätzlichen Korrosionsschutz sowie definierte Oberflächeneigenschaften für die weitere Verarbeitung.
Typische Aufgabenstellungen
Womit Medizintechnik-Hersteller zu uns kommen
Reproduzierbare Schichtdicke für dokumentationspflichtige Bauteile
Jede Charge muss nachvollziehbar dieselbe Schichtstärke erreichen – unabhängig von Losgröße oder Bauteilgeometrie. Chemisch Nickel scheidet sich außenstromlos gleichmäßig ab, auch auf komplexen Formen und in Bohrungen.
Lösung: Chemisch Nickel
Harte, verschleißarme Funktionsflächen bei wiederverwendbaren Instrumenten
Instrumente, die wiederholt eingesetzt und aufbereitet werden, brauchen eine harte, korrosionsbeständige Oberfläche. Durch thermische Nachbehandlung erreicht Chemisch Nickel Härtewerte über 1000 HV.
Lösung: Chemisch Nickel
Leichte Gehäuse und Bauteile aus Aluminium
Mobile und tragbare Geräte setzen zunehmend auf Aluminium. Die keramische Eloxalschicht schützt zuverlässig vor Korrosion und Kontaktkorrosion, ohne das Gewicht des Bauteils spürbar zu erhöhen.
Lösung: Eloxal/Harteloxal
Reproduzierbare Oberflächenvorbehandlung vor Montage und Weiterverarbeitung
Vor dem Kleben, Beschichten oder Montieren benötigen Aluminiumbauteile eine definierte, reproduzierbar vorbereitete Oberfläche. Die aufeinander abgestimmte Reinigung und Passivierung reduziert Bearbeitungsrückstände und erzeugt eine gleichmäßige Konversionsschicht als Grundlage für die Weiterverarbeitung.
Qualität & Prozesssicherheit
Dokumentierte Prozesse statt Versprechen
Schon vor Beginn der Fertigung erarbeiten wir bereichsübergreifende Risikoanalysen (FMEAs). Unser Qualitätsmanagementsystem und die laufende Produkt- und Prozessüberwachung sichern die Reproduzierbarkeit, die dokumentationspflichtige Branchen wie die Medizintechnik voraussetzen.
Unsere Managementsysteme sind nach IATF 16949, ISO 14001 und ISO 50001 zertifiziert. Die Zertifikate dokumentieren die jeweiligen Geltungsbereiche. Mehr zu Qualität und Umwelt.
Zertifikate ansehenWas wir dabei ausdrücklich nicht ersetzen: Zulassung, Biokompatibilitätsprüfung und Sterilisationsfreigabe Ihres fertigen Produkts liegen weiterhin bei Ihnen als Hersteller. Unser Beitrag ist die Metalloberfläche, die dafür die richtigen Voraussetzungen schafft – mit reproduzierbaren Ergebnissen und dokumentierter Prozessüberwachung.

